• 2026

    Seppl-Lauf 2025 - das Ergebnis

    Thomas Mueller

    Am 31.12. fand wieder der Seppl-Lauf statt. Der Andrang war wieder enorm, und bei gutem Wetter mit eisig kaltem Wind registrierten sich 1011 Starter.
    Dieses Jahr wurde unter anderem für Thomas Müller gesammelt, der aufgrund eines schweren Sportunfalles den Alltag mit starken körperlichen und kognitiven Einschränkungen meistern muss. Nach einem langen Kampf zurück ist Leben sind mehr Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit ein großes Ziel. Kostspielige Hilfsmittel und leider nichtgeförderte Therapien stellen aber eine ständige finanzielle Herausforderung dar.
    Aus diesem Grund freut es uns, dass wir am 16. Januar einen Spendenbetrag von 20.475 Euro überreichen konnten. Wir wünschen Thomas und Simone Müller alles Gute für den weiteren Lebensweg.

    Diakonie

    Ein Teil der Spenden wurde heuer auch an die Diakonie Werkstätte St. Pantaleon übergeben. Leider wird auch hier der Sparstift oft an der falschen Stelle angesetzt, nämlich bei Aktionen zum Wohle der Klienten.
    Wir freuen uns diese tolle Einrichtung mit einer Spende von 4.500 Euro unterstützen zu können.

  • 2025

    Der 27.04.2019 - Ein Tag der alles veränderte…

    Am 27.04.2019 änderte sich das Leben von Thomas und Simone Müller schlagartig von einer Minute auf die andere.

    Gerade noch im Urlaub auf Sardinien wollte Thomas seinen letzten Urlaubstag noch einmal unbeschwert und in vollen Zügen genießen. „Noch einmal Kitesurfen gehen, bevor es dann am Abend wieder auf die Fähre Richtung Deutschland und dann nach München geht.“ So meldete sich Thomas nochmals per WhatsApp bei seiner Frau Simone, die selbst zuhause in München geblieben ist.

    Alles schien perfekt! Toller Kitespot, schönster Sonnenschein, glitzerndes Meer. „Und wenn jetzt noch der Wind stimmt, dann ist es der perfekte Tag!“, so die letzten Worte von Thomas.

    Leider sollte es dabei nicht bleiben. Thomas wurde beim Starten des Kites von einer Böe ergriffen und mehrere Meter rücklings über das Festland gezogen. Nur durch Wurzelwerk, in dem sich der Kite verfing, kam dieser und damit auch Thomas zum Stillstand…

    Plötzlich Rettungshubschrauber - Krankenhaus - Akutversorgung - künstliches Koma!

    Die Diagnoseliste war endlos.
    Die sardischen Ärzte sprachen von schwerstem Polytrauma. Nach ein paar Stunden dann auch die traurige Gewissheit: schweres Schädelhirntrauma mit schweren Einblutungen subdural und subarachnoidal.
    Zukunft? Ungewiss!

    Aufgrund der Schwere der Verletzungen war ein Transport nach Deutschland nicht möglich. Erst nach Wochen dann endlich der organisierte Rückflug mit dem Ambulanzflugzeug und integrierter Intensivstation der Gelben Engel.

    Weitere knapp 6 Wochen auf Intensivstation in München mit zahlreichen Operationen an Kopf, Becken und Hüfte. Zukunft und Prognose? Weiterhin ungewiss!

    Es war und ist auch heute noch, nach nun mehr als 6,5 Jahren, ein steiniger Weg!

    Die anfänglichen Sorgen um Leben und Tod haben sich zum Glück ein wenig gelegt.
    Und doch ist jeder Tag eine Herausforderung für die beiden!

    Starke körperliche und kognitive Einschränkungen beherrschen das Leben von Thomas. Bürokratische Hürden, kostspielige Hilfsmittel, zeitintensive Organisation von nichtgeförderten Therapien, lange Autofahrten ins Pflegeheim, aber auch existenzielle Zukunftsängste das Leben von Simone.

    Eines war und ist für beide jedoch von Anfang an klar: „Aufgeben ist keine Option!“

    Step by step! „L‘ amore vince su tutto!“

    Und so konnten Thomas und Simone dieses Jahr ein großes Vorhaben endlich nach intensiver Planung in die Realität umsetzen: eine Reise mit dem umgebauten VW Bus nach Italien in eine barrierefreie Ferienwohnung mit organisiertem Pflegebett am Gardasee!

    Doch hier soll Thomas‘ „Reise“ in ein neues Leben nicht enden!

    Gemäß dem Motto „Keep going on“ setzen sich die Zwei immer neue Ziele!

    Raus aus den vier Wänden des Pflegeheims!
    Mehr Eigenständigkeit, Selbstbestimmtheit und wieder mehr Freude am Leben sind das große Ziel!

    Doch bereits für die alltäglichen Dinge des Lebens werden Hilfsmittel benötigt, an die man als „gesunder“ Mensch im Traum nicht daran denkt.

    Zur Unterstützung der beiden auf ihrem Weg zu mehr Selbstbestimmtheit und der damit verbundenen Anschaffung weiterer kostspieliger Hilfsmittel freuen wir uns über jede finanzielle Unterstützung.

  • Seppl-Lauf 2024 - das Ergebnis

     

    Am 31.12. fand wieder der Seppl-Lauf statt. Der Andrang war enorm, und bei gutem Wetter registrierten sich 1215 Starter, was einen neuen Besucherrekord beim Seppl-Lauf darstellt. Diesmal wurde für Noah Kartal gesammelt. Der Bub leidet an einen sehr seltenen Gendefekt, von dem weltweit nur 119 Fälle bekannt sind. Die bisherigen Therapien hat Noah gut angenommen, sodass der Erlös der Veranstaltung für weitere Therapien verwendet werden soll. Dank der großen Teilnehmeranzahl und zahlreicher kleinerer und grösserer Einzelspenden erreichte auch die Spendensumme einen neuen Seppl-Lauf-Rekord.
    Am 3. Februar konnte der Familie Kartal ein Spendenscheck über EUR 25.213 überreicht werden. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, Spendern und Helfern und wir wünschen der Familie Kartal alles Gute und vor allem Noah viel Erfolg bei den nächsten Therapien.

  • 2024

    Same procedure as last year: Seppl-Lauf 2024 unterwegs für den guten Zweck

    Am Silvestertag startet der traditionelle Seppl-Lauf am Naturfreundehaus.
    Den Erlös bekommt ein Junge aus Hochburg-Ach.

    Das ehrenamtliche Organisationsteam um Gottfried Gabor sowie Pia mit Walter Kopp lädt am Silvestertag zum 13. Seppl-Lauf. Den Erlös des Benefizlaufs erhalten, wie immer, durch Schicksalsschläge in Not geratene Menschen aus der Region.

    Der diesjährige Spendenerlös soll an Familie Kartal aus Hochburg-Ach für Sohn Noah gehen, der an einem extrem seltenen Gendefekt leidet.

    Von Geburt an leidet Noah an Muskelschwäche und war ein sehr „schlapper und zarter Junge“ so die Eltern. Außerdem verbrachte die Familie aufgrund seiner Infektanfälligkeit und vielen Lungenentzündungen die ersten Jahre mit ihm sehr viel Zeit bei Ärzten und im Krankenhaus. Vor 4 Jahren dann, nach etlichen neurologischen Tests, die alles verändernde Schockdiagnose. Er leidet an einem sehr seltenen Gendefekt. Das Syndrom ist wenig erforscht und wurde erst 2014 entdeckt. Noah ist österreichweit ein Einzelfall (weltweit nur 119 Fälle). Die Fehlschaltung am KCNB1-Gen spielt eine Schlüsselrolle bei der Kommunikation zwischen den Gehirnzellen, woraus sich viele verschiedene Komplikationen für den Betroffenen ergeben können.

    Die Auswirkungen können schwere Epilepsie, Entwicklungsrückstand, Autismus, ADHS, Verhaltensauffälligkeiten, sowie Störungen in Bewegung, Sprache, Schlafen, Verdauung und Sehen sein. Im schlimmsten Fall kann die Krankheit aber auch zum Herzstillstand führen.

    Noah ist in guten medizinischen Händen und nimmt die bisherigen Therapien gut an. Dafür muss er jedoch unzählige zeitaufwändige Behandlungen wahrnehmen, um die Krankheit im Griff zu haben und Rückstände aufzuholen. Dank Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie und craniosacraler Körpertherapie konnte er schon körperliche und sprachliche Fortschritte erzielen. Er ist ein fröhliches und glückliches Kind und wird von den anderen Kindern akzeptiert, so wie er ist. Dies und die Anbindung an eine Selbsthilfegruppe gibt im Moment der Familie Rückhalt und Kraft.

    Damit Noah seine Fortschritte weiter ausbauen kann, soll ihm mit dem Erlös des Seppl-Laufs eine Delfintherapie ermöglicht werden.

    Same procedure as last year: Am Dienstag, den 31.12.2024 kann ab 11.00 Uhr am Naturfreundehaus in Ach gestartet werden. Die Startgebühr für den 5 km langen Benefizlauf beträgt 10 Euro und ist gleichzeitig zu 100% die Spende. Die Anmeldung erfolgt direkt vor Ort. Es kann wie üblich gewalkt, gelaufen oder gegangen werden. Wer den Lauf nicht absolvieren will, darf trotzdem kommen, dabei sein und spenden. Mit Getränken, Kaffee und Kuchen oder auch Herzhaftem kann man das alte Jahr dann nochmal Revue passieren lassen und sich auf den bevorstehenden Silvesterabend und das neue Jahr einstimmen. Ende der Veranstaltung ist 14.00 Uhr.

  • 2023

    Seppl-Lauf 2023 - das Ergebnis

    31. Dezember, 11:00 Uhr, es war wieder so weit, der Seppl-Lauf konnte bei strahlendem Wetter und leichten Plusgraden gestartet werden.

    Als Organisatoren konnten wir die zahlreichen Gäste begrüßen, Jung und Alt war auf den Beinen, insgesamt 1069 Personen haben sich für den Seppl-Lauf 2023 angemeldet. Nach Absolvierung der 5,2 Km langen Strecke konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stärken, mit den anderen Gästen plaudern und mit vielen Bekannten das Jahr Revue passieren lassen. Gegen den Durst gab es wieder heiße und kalte Getränke, mit warmen Würstchen und dreißig verschiedenen Kuchen und Torten war für das leibliche Wohl gesorgt.

    Am 4. Februar fand dann die offizielle Übergabe des Spendenerlöses statt. Dank der großen Teilnehmerzahl und vor allem dank der großen Spendenbereitschaft konnte ein Gesamterlös von 17.384 Euro an die Familie Aigner übergeben werden. Mit dem Spendenerlös können die beiden Buben für ihre weitere Entwicklung an einer Delfintherapie in der Türkei teilnehmen. Die langjährigen treuen Teilnehmer des Seppl-Laufs können sich sicher erinnern: 2019 konnten wir Pauline Dank der enormen Unterstützung der Seppl-lauf-Gemeinschaft eine Delphintherapie ermöglichen, daher wissen wir auch, wie enorm die Erfolge einer solchen Therapie sind.

    Zum Abschluss möchten wir uns bei allen Helferinnen und Helfern und vor allem bei allen unseren Gästen recht herzlich bedanken. Ohne euch wäre ein derartiges Ergebnis nicht möglich gewesen.

  • Seppl-Lauf 2023 für Alexander und Fabian

    Der diesjährige Spendenerlös wird an die vom Schicksal gebeutelte Familie Aigner aus Moosdorf gehen.

    Sohn Alexander (10) wurde als Baby mit 3 Monaten plötzlich schwer krank und musste seine ersten 2 Lebensjahre mehr im Krankenhaus als zu Hause verbringen.

    Er war mit epileptischen Anfällen unklarer Ursache geplagt und auch seine Zukunft war damals absolut ungewiss. Es war nicht klar, ob er jemals sprechen, laufen oder alleine essen könne. Ein „normales“ Familienleben und eine unbeschwerte Kindheit geriet ab da in weite Ferne.

    Auch bei Bruder Fabian (5) wurde mit 2 Jahren eine Entwicklungsverzögerung diagnostiziert. Beide Kinder leiden an einer sehr seltenen Genveränderung, die bisher in keiner Datenbank registriert war.
    Die Nachricht der Genveränderung ereilte die Familie genau zu dem Zeitpunkt als Mutter Andrea vor dem Beginn ihrer Chemotherapie stand, denn sie ist 2021 an Krebs erkrankt.
    Die Kinder haben sich Dank vieler Therapien und Rehabilitationsaufenthalten nicht zuletzt aber dank der unermüdlichen Unterstützung ihrer Eltern und Großeltern zurück ins Leben gekämpft. Vom einstigen Albtraum ist auf den ersten Blick nichts mehr zu erkennen. Dennoch ist der Alltag der Familie weiterhin von regelmäßigen Therapien und Arztbesuchen geprägt.

    Doch nicht nur die Buben sind Kämpfer, auch Andrea geht es nach durchlaufener Chemo- und Bestrahlungstherapie den Umständen entsprechend wieder gut.

    Die Aigners haben so einiges erlebt und durchgemacht, aber auch mit dem Zusammenhalt und der Liebe der Familie vieles geschafft. Mit dem Spendenerlös möchten sie den beiden Buben für ihre weitere Entwicklung eine Delfintherapie in der Türkei ermöglichen.

    Am Sonntag, den 31.12. 2023 kann ab 11.00 Uhr wie üblich am Waldgasthaus der Naturfreunde in Duttendorf gestartet werden. Die Anmeldung für den 5 km langen Benefizlauf erfolgt vor Ort. Die Startgebühr von 10 Euro ist gleichzeitig die Spende. Bei diesem besonderen Lauf für jung und alt gilt: „Dabei sein ist Alles!“ Es darf gewalkt, gelaufen oder gegangen werden. Spenden darf natürlich jeder, auch wenn er nur zum Ratschen kommt. Für das leibliche Wohl werden Glühwein, Glühmost, Pils, Punsch, Kaffee, Kuchen und heiße Würstel angeboten. Ende der Veranstaltung ist 14.00 Uhr.

  • Seppl-Lauf 2022 - das Ergebnis

    Am 31.12.2022 war es wieder soweit: Nach drei Jahren durfte der Seppl-Lauf wieder in der gewohnten Form durchgeführt werden. Für die Organisatoren Walter Kopp, Pia Kopp und Gottfried Gabor war die Veranstaltung ein besonderes Wagnis: Ist der Seppl-Lauf vielleicht in Vergessenheit geraten? Sind die Besucher in diesen Zeiten noch bereit, ein derartiges soziales Projekt zu unterstützen?

    Der Spendenempfänger des diesjährigen Laufes ist der 13-jährige Reinhard. Bereits mit ein paar Lebensmonaten musste er sich wegen seines schiefen Kopfes bereits einer „Helmtherapie“ unterziehen.

    Im Kindergartenalter wurde dann eine pathologische Veränderung der Wirbelsäule diagnostiziert und immer wiederkehrende Knochenbrüche in den Beinen begleiten ihn von klein auf.

    Nach langer Ursachenforschung durch diverse Ärzte stellte man eine sehr seltene Knochenstoffwechselkrankheit fest. Diese verursachte die vielen Frakturen und war auch für überschießendes Knochenwachstum am Kopf verantwortlich. Im Verlauf musste sich Reinhard deswegen mehreren Knochenschienungen an Beinen und Knochenabtragungen am Kopf mit all seinen Begleitoperationen unterziehen.

    Reinhards schwere Erkrankung stellt natürlich die gesamte Familie vor besondere Herausforderungen.

    Zusätzlich zu den ganzen Kosten, die bei zahlreichen Behandlungen für die Familie entstanden sind, hat sich natürlich auch bald herausgestellt, dass das derzeitige Wohnhaus zu klein wird, und ein für Reinhard angepasster Ausbau nur schwer möglich ist.

    Gott sei Dank hat die Familie nun ein größeres, aber altes Haus zur Miete gefunden. Die Familie und alle Freunde haben bei der Renovierung tatkräftig mitgeholfen. Und neben den üblichen Renovierungsmaßnahmen steht ein Treppenlift ganz oben auf der Wunschliste, um die Bewegungsfreiheit von Reinhard zu gewährleisten.

    Und für den Seppl-Lauf lief alles perfekt, dass Wetter war hervorragend. 981 registrierte Starter sowie sehr viele Besucher, die einfach nur zum Spenden vorbeikamen, sorgten dafür, dass sich das Veranstaltungsgelände bis um 11:00 Uhr füllte. Bei leichter Anspannung warteten alle auf den Start.

    Um 11:15 Uhr konnte nach einer kurzen Begrüßung durch Gottfried Gabor, dem Obmann der Naturfreunde Hochburg-Ach, der Start freigegeben werden. Neben den zahlreichen Laufgruppen machten sich auch viele Spaziergänger auf, teilweise mit Kinderwagen, um die Strecke von fünf Kilometern mehr oder weniger schnell zu bewältigen. Auch eine Sportgruppe mit Sieben-Meilen-Stiefeln war, so wie schon seit vielen Seppl-Läufen, wieder vertreten.

    Nach der Rückkehr konnten sich die Teilnehmer bei heißen oder kalten Getränken und mit warmen Würstchen wieder stärken. Kaffee und zahlreiche Kuchen und Torten rundeten das Verpflegungsangebot ab. Die fröhliche und ausgelassene Stimmung der Besucher machte auch diesen Seppl-Lauf zu einem gesellschaftlichen Highlight.

    Am Abend konnten die Organisatoren nach den Aufräumarbeiten ein schönes Resümee ziehen: es war wieder eine tolle, gelungene Veranstaltung.

    Am 10.02.2023 war es dann endlich soweit: Das Organisatorenteam traf sich mit Reinhard und seinen Eltern zur feierlichen Übergabe des Spendenergebnisses. Dank der hohen Spendenbereitschaft der Besucher konnte ein Reinerlös von 16.588 Euro übergeben werden. Durch diese Unterstützung ist es nun möglich, den ersehnten Treppenlift für das frisch renovierte Haus anzuschaffen.

    Herzlichen Dank für die zahlreichen Spenden, und einen besonderen Dank an die bis zu 80 freiwilligen Helfer, ohne die eine derartige Veranstaltung nicht möglich wäre.

  • 2022

    Seppl-Lauf 2022 für Reinhard

    Der Benefizlauf in Hochburg-Ach jährt sich zum 11. Mal. Die diesjährigen Einnahmen sollen dem schwer erkrankten Reinhard aus dem Ort das Leben erleichtern

    Das Organisationsteam des diesjährigen Seppl-Laufs hat sich um Walter Kopp neu formiert. Hermann Gasteiger hat sein langjähriges Amt als Hauptorganisator niedergelegt. An seine Stelle treten nun Pia Kopp und Gottfried Gabor.

    Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Hermann für sein langjähriges Engagement und die großen Erfolge. Den neuen Organisatoren gutes Gelingen, tolle Begegnungen und viel Erfolg in diesen ungewissen und turbulenten Zeiten.

    Auch Reinhard Kerschdorfer erlebt mit seiner Familie seit seiner Geburt 2009 ungewisse und turbulente Zeiten.

    Mit ein paar Lebensmonaten musste er sich wegen seines schiefen Halses bereits einer „Helmtherapie“ unterziehen, so seine Mutter Bianca Ackerl aus Hochburg/Ach.  

    Im Kindergartenalter wurde dann eine pathologische Veränderung der Wirbelsäule diagnostiziert und immer wiederkehrende Knochenbrüche in den Beinen begleiten ihn von klein auf.

    Nach langer Ursachenforschung durch diverse Ärzte stellte man eine sehr seltene Knochenstoffwechselkrankheit fest. Diese verursachte die vielen Frakturen und war auch für überschießendes Knochenwachstum am Kopf verantwortlich. Im Verlauf musste sich Reinhard deswegen mehreren Knochenschienungen an Beinen und Knochenabtragungen am Kopf mit all seinen Begleitoperationen unterziehen.

    Reinhard ist aufgrund seiner schweren Erkrankung in seinem täglichen Leben sehr eingeschränkt. Auf Bäume klettern, unbeschwertes Fußball und Fangen spielen oder Toben mit Gleichaltrigen ist ihm nicht möglich.

    Dies stellt natürlich einen familiären, vor allem aber auch einen sozialen Ausnahmezustand für diesen jungen Menschen mit seiner Familie dar.

    Gerade im letzten Jahr haben wir alle aufgrund der andauernden Krise große Einschränkungen in unserem Leben hinnehmen müssen. Viele Familien, Kinder, Eltern, Großeltern haben erfahren was soziale Einsamkeit bedeutet und wie schrecklich sich diese Distanz und Hilflosigkeit anfühlt.

    In diesen für uns alle besonderen und ereignisreichen Zeiten ist der Zusammenhalt in unseren Familien, der Austausch mit Freunden, Gemeinschaft, Geselligkeit und besonders unser aller Gesundheit zum seltenen, dafür aber wieder hoch geschätztem Gut geworden.

    Mit dem Spendenerlös soll für Reinhard ein eigener Computer zum Lernen, Lesen und Austausch mit der Außenwelt angeschafft werden. Ebenfalls möchte die Familie gern geeignete Ausflüge mit ihrem Sohn machen und ihn so, wann immer möglich, vermehrt am sozialen Leben teilhaben lassen.

    Gelaufen, gewalkt, gegangen wird wie gewohnt am 31. Dezember. Die 5 km lange Strecke kann am Naturfreundehaus Ach von 11:00 Uhr bis 13:30 Uhr gestartet werden. Die Anmeldung für den Benefizlauf erfolgt wie gewohnt vor Ort. Die Teilnahmegebühr von 10 Euro ist auch wieder gleichzeitig die Spende. Weitere freiwillige Spenden über das Startgeld hinaus, aber auch ohne Teilnahme am Lauf werden ebenfalls gerne angenommen. Für das leibliche Wohl und gemütliches Beisammensein ist bestens gesorgt.

  • 2021

    Seppl-Lauf 2021

    Der Seppl-Lauf 2021 musste wegen der Coronabeschränkungen leider abgesagt werden

  • 2020

    Seppl-Lauf 2020 - das Ergebnis

    Hallo zusammen liebe Seppl-Läufer und Seppl-Läuferinnen!

    Der digitale Seppl-Lauf 2020 ist jetzt höchst offiziell abgeschlossen und die Likes der Facebook- und der Instagram-Seite wurden ausgezählt! 

    Hier die Top 3 der eingesandten Fotos, die bei euch allen am meisten Anklang gefunden haben:

    1. Lisa Buchner und ihre Bauwong-Truppe!

    Ergebnis2020_1

    2. Gasthaus zur Reib!

    Ergebnis2020_2

    3. Diesen Platz teilen sich die Youngsters mit ihren Oldies aus dem Labor im Altöttinger Krankenhaus!

    Ergebnis2020_3

    Ergebnis2020_4

XOOPS on Wedega
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